Ich liebe Segeln! Alle in unserer Familie sind totale Wasserratten! Jedes Jahr unternehmen wir eine tolle Tour zusammen. Mehrmals bin ich schon dabei gewesen, wenn mein Vater Bekannte beraten hat, die sich neue Segelboote kaufen wollten. In unserem Dorf ist ein echtes Segel – Fieber ausgebrochen, seit wir einmal einen Bilderabend in unserem Gemeindezentrum veranstaltet haben, an dem wir unsere Fotos von den verschiedenen Segeltörns gezeigt haben.

Unsere Strecken versuchen wir so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Im letzten Jahr waren wir in Norwegen, da dies auch ein Land ist, in dem wir bereits Urlaub gemacht haben – wenn auch ohne Boot – uns uns dort gut auskennen. Ich mag es, wenn mir der Wind durch meine Haare flattert. Auf dem Meer hat man das Gefühl, frei zu sein. Man kann richtig Eins werden mit den Wellen und dem Wind!

Natürlich will das Segeln gelernt sein. Niemand wird es von Heute auf Morgen lernen – das ist klar. Doch wer sich dafür interessiert, sollte auf jeden Fall einmal mit erfahrenen Seglern mitfahren. Danach wird einen das Segelfieber bestimmt nicht mehr los lassen! Für den Anfang muss man auch kein eigenes Boot besitzen – es finden sich sicherlich immer nette Menschen, die einen mitnehmen und bei denen man ich wichtige Kniffe abschauen kann. Ich habe sogar schon von Schulklassen gehört, die gemeinsam Segeln waren. Nach einer solch intensiven Zeit voller Abenteuer und dies alles auf engstem Raum, wird sich sicherlich ein ganz anderes Gemeinschaftsgefühl in der Klasse bemerkbar gemacht haben!

Denn dies ist eines der wichtigsten Dinge, die ich beim Segeln in Norwegen gelernt habe: Es gibt Dinge, die man nicht alleine bewerkstelligen kann. Man benötigt Hilfe von Menschen, denen man vertrauen kann. Gemeinsam kann man alles schaffen und dies am besten, wenn jeder das macht, worin er am besten ist. Um dieses schöne Gruppengefühl zu erleben, ist Segeln sicherlich eine prima Sportart, egal, ob in Norwegen oder anderswo!