Norwegen - die Geschichte
Bereits im Jahre 9000 v. Chr. wurde das heutige Norwegen von Fischern und Jägern besiedelt aus denen später die typischen „Wikinger“ hervorgingen. Der Wikingerkönig Harald Schönhaar gründete schließlich um das Jahr 900 aus den einzelnen Gebieten das Königreich Norwegen. Ebenfalls waren es auch die Wikinger die das Königreich Norwegen durch ihre viele Reisen in Europa bekannt gemacht haben.
Nach dem Tod des letzten Wikingerkönigs 1073 durchlief die herrschaftliche Führung des Landes eine Vielzahl von Königen, bis 1380 die Dänen die Herrschaft über Norwegen übernahmen.
1588 gründet der norwegisch-dänische König Christian IV die Stadt Christiania neu(das heutige Oslo), da er darin einen wichtigen Stützpunkt des Königsreichs sah in Bezug auf einen bevorstehenden Krieg sah. 1814 wurde die Zwangs- Union von Dänemark mit Norwegen aufgelöst, allerdings erlangte Norwegen erst 1905 seine volle Unabhängigkeit, nachdem auch die Union mit Schweden (1814 gegründet) aufgelöst wurde.
Während des Prozesses der Unabhängigkeit wurde die konstitutionelle Monarchie durch eine Volksabstimmung als zukünftige Herrschaftsform in Norwegen eingeführt. 1905, Im Anschluss an die Volksabstimmung, wurde schließlich der dänische Prinz Carl zu König Haakon VII von Norwegen gekrönt.
Schon vor der Volksbewegung aber besonders in den Jahren nach der Unabhängigkeit gab es einen regelrechten Emigrationssturm von Norwegern in die USA. Insgesamt verließen zwischen 1900 und 1910 ca. 1 Millionen Norweger ihre bisherige Heimat. Der Grund waren die anhaltend schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse, da Norwegen zu diesem Zeitpunkt die Industrialisierung noch in weiter Ferne stand.
Zum wirtschaftlichen Aufschwung in Norwegen führte erst die Entdeckung von Goldadern in den Gebieten rund um Oslo, Bergen und Kristiansund im Jahr 1927. Durch die großen Goldvorkommen wurde Norwegen weitestgehend von der Weltwirtschaftskrise im Vergleich zu anderen Staaten verschont.
Wie im 1. Weltkrieg versuchte Norwegen auch im 2. Weltkrieg sich zunächst in einer neutralen Position zu halten, jedoch scheiterte hier die zuvor angestrebte Politik.
Am 9. April 1940 wurde das Königreich von Deutschland angegriffen, und in den folgenden Wochen in Südnorwegen und Nordnorwegen viele Städte und Kulturstätten zerstört wurden. Schließlich gab der norwegische König Haakon VII den Widerstand auf und flüchtete ins Exil nach Groß-Britannien.
Nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte es einige Jahre bis die größten Schäden der Bombardierung der Deutschen beseitigt und wieder aufgebaut wurden.
Heute zählt Norwegen zu einem der reichsten Ländern Europas, nachdem 1967 Erdöl in der Nordsee vor der Küste von Norwegen gefunden wurde.
Der Urlaub in Norwegen verheißt also nicht nur bezaubernde Landschaften sondern auch viel Kultur.
Mehr Informationen zur Kultur Norwegens habe ich übrigens zu Beginn meines Aufenthaltes in der Reisecommunity Dodo gefunden. Auf jeden Fall einen Besuch wert.