Aluminiumkoffer

Da ich vor meinem Austauschjahr in Norwegen noch nie eine so große Reise gemacht habe, hatte ich natürlich keinen passenden Koffer und musste deswegen losziehen, mich informieren und mir einen Koffer kaufen, der diesem Zweck entspricht. Was sich so einfach anhört, war aber für mich gar nicht so einfach. Die Auswahl an Koffern ist riesig.

Der erste wesentliche Aspekt beim Kauf eines Koffers ist das Material. Die gängigen Materialien, die ich gesehen habe, sind Koffer aus Stoff oder Leder, Koffer aus Plastik oder Aluminiumkoffer. Obwohl ich die Lederkoffer sehr interessant und irgendwie stilvoll fand, musste ich letztendlich einsehen, dass sie von der Größe und Strapazierfähigkeit und meist auch vom Preis für mich wohl kaum in Frage kommen.

Da ich diesen Koffer auch längere Sicht, d.h. für mehrere vielleicht auch größere Reisen kaufen wollte, habe ich mich letztendlich für einen Koffer aus Aluminium entschieden. Das war zwar nicht die billigste Lösung, aber ich hoffe, dass dieser durch seine stabile Form und seine Belastbarkeit mir noch bei vielen Reisen zu Diensten sein wird.

Das nächste ausschlaggebende Merkmal für einen Koffer sollte eine gute Transportmöglichkeit sein. Mittlerweile haben zum Glück die meiste Koffer ohnehin schon Rollen; trotzdem sollte man aber darauf achten, dass diese eine ausreichend gute Qualität besitzen, da die Rollfähigkeit alleine nichts nützt, wenn beispielsweise die Rollen nicht gut gelagert sind und der Koffer deswegen immer ruckelt oder umfällt.

Es gibt normale Koffer mit Rollen und einer Stange, an dem man den Koffer ziehen kann; immer beliebter werden jedoch die sogenannten Trolleys, bei denen der Koffer sozusagen hochkant steht und an einem breiten Griff und Zugstangen leicht hinter sich hergezogen werden kann. Für so einen Trolley habe ich mich auch entschieden.

Was mir persönlich noch wichtig war, war eine günstige Innenraum Aufteilung des Koffers, so dass auch kleinere Teile in Taschen oder ähnlichem untergebracht werden können; einen Koffer zum Abschließen (oder mit Zahlenschloss), damit nichts weggkommt und ein unauffälliges Design. Und so bin ich stolzer Besitzer eines praktischen, silbernen Aluminiumkoffers geworden.

Was ich kurz vor meiner Abreise nach Norwegen noch festgestellt habe, ist, dass Koffer packen eine Wissenschaft für sich ist und dass es wirklich einiges an Planung und Organisationsvermögen erfordert, alles, was man gerne mitnehmen möchte, in nur einem Koffer unterzubringen.